geht's euch manchmal auch so?

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Raritätenhamster
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geht's euch manchmal auch so?

Beitrag von Raritätenhamster » 05.06.2008, 14:10

gewisse Sachen wachsen einfach nicht. Nie. Es liegt nicht ander Erde (die Nachbarn haben prächtige Exemplare), auch nicht an der Sorte (weiss ich was schon alles probiert) nicht an der Düngung und schon gar nicht am Aussaattermin, am Pikieren, Auspflanzen (zu hoch, zu tief), und/oder an der Pflege. Komisches exotisches Zeug wächst wie Unkraut, aber DAS wächst einfach NIE. :?

Bei mir sind das Lauch - selten dicker als ein Bleistift - und Knollensellerie - nie grösser als ein Golfball. Andere Zwiebelgewächse und Stangensellerie gedeihen prächtig, auch sonst kann ich nicht jammern, nur die Beiden ..... Ich weiss einfach nicht, woran es liegt. Ratlos.

margot
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Beitrag von margot » 05.06.2008, 21:51

ja, mit Knollensellerie habe ich auch kein großes Glück, er hat immer vi iiiiele Wurzeln, die Knollen sind allerdings schon ein bißchen größer als ein Golfball aber bei weitem nicht so wie die käuflichen Exemplare im Supermarkt. Ich habe mal irgendwo gelesen, daß Sellerie Salz braucht, hab das auch mal probiert - mit mäßigem Erfolg - besser gelang es mit einer Guano-Düngung. Gerade gestern habe ich meinen letzten Sellerie - etwas größer als ein Tennisball - in einer Kartoffelsuppe verwertet, er war noch einwandfrei, vielleicht muss er auch nicht unbedingt die Größe einer Runkelrübe haben wenn er sich dafür länger hält :wink: Probiers vielleicht mal mit etwas mehr Dünger- und ganz wichtig, Sellerie sollte nicht zu tief gepflanzt werden, mein ausgesäter ist noch ziemlich klein und wird erst nächste Woche ausgepflanzt, ich hoffe, es wird noch was daraus!
grüsse aus der momentan sehr trockenen rhön margot

Witty
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Beitrag von Witty » 06.06.2008, 07:53

Moin,

es muss nicht immer Gemüse sein - bei mir wächst zum Beispiel Blaukissen einfach nicht. Ich hätte es gerne an einigen Stellen aber wie Du es beschreibst - bei den Nachbarn üppige Polster, bei mir Kümmerlinge, die das erste Jahr nicht überleben. Ich hab' schon die verschiedensten Theorien getestet - Bodenfeuchtigkeit, Bodenbeschaffenheit, Düngung, Licht - nichts hat was gebracht. Pflanzen aus verschiedenen Quellen, sogar Ableger von den Nachbarn, aber alles ohne Erfolg.

Jetzt habe ich mich damit abgefunden. Dafür wachsen bei mir Sachen, die man sonst nirgendwo sieht. So ist das eben...

Witty

Roroge
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Beitrag von Roroge » 06.06.2008, 12:24

Jaja, jeder hat so sein Wehwehchen.
Pflanzen müssen sich halt mitunter beim Wachsen auf andere Einflüsse gefasst machen, als der Mensch es durch zu viele Täuschungen wahrnimmt (Optik, Geruch, Geräusche usw.) das lenkt uns von dem ab, welchen Einwirkungen eine Pflanze sonst noch so ausgesetzt ist.
Bei mir wächst der Thymian , der im Kräuterbeet als Bodendecker ist, nur auf einer Ecke richtig gut (0,2 m2) der Rest zieht sich mehr und mehr Richtung Erdkern zurück.
Ich schätze schon, das jeder Garten eine charakteristische Ausstrahlung auf seine Fauna hat.
Ganz krasse vegetative Fehlbesetzungen kann man schon so minimieren, indem man bei Neuübernahme in einem Garten erstmal gar nix weiter macht, und ihn mind. 1 Jahr lang beobachtet.
Aber wer will das schon? :roll:

Raritätenhamster
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Beitrag von Raritätenhamster » 08.06.2008, 09:08

Roroge hat geschrieben:Jaja, jeder hat so sein Wehwehchen.
genau, und ein bisschen jammern tut doch immer gut :wink:
Roroge hat geschrieben:Ganz krasse vegetative Fehlbesetzungen kann man schon so minimieren, indem man bei Neuübernahme in einem Garten erstmal gar nix weiter macht, und ihn mind. 1 Jahr lang beobachtet.
Aber wer will das schon? :roll:
Ich hab das Stück Land sogar 2 Jahre beobachtet, aber eher solche Dinge wie: wo bleibt der Schnee lange liegen, wo kommt am längsten Sonne hin, wie sieht allgemein das Kleinklima aus etc. Hat sich ja auch bewährt, aber ich möchte natürlich trotzdem wissen, weshalb nun gerade diese beiden Gemüse nie so richtig wachsen.

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Beitrag von forumadmin » 08.06.2008, 13:39

Hallo Hamster - gerade Lauch und Sellerie haben eine sehr lange Vegetationszeit - die brauchen lange bis sie si dick werden. Deshalb ist die Aussaat von Lauch und Sellerie auch schon im Anfang März im Haus. Allerdings hab auch ich ein paar Arten die nie so richtig was werden - ich liebe Möhren, aber sie lieben scheinbar mich nicht. :( LGLudwig

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Beitrag von mieze » 08.06.2008, 17:38

Lauch und Zwiebeln mögen einen durchlässigen, ich glaub, sogar leicht kalkhaltigen ausgeruhten Boden, nicht frisch gedüngt.
Staunässe vertragen sie absolut nicht. Auch nicht zu viel gießen. Mein Boden wär ja gut, aber ich hab hier wohl die ersten Jahre einige dicke Fehler gemacht, wie Lauch auf Beet mit frischem Kompost gesetzt, und eine zu gut funktionierende automatische Bewässerung (der Feuchtesensor hat nicht angesprochen und die Beregnung lief auch bei Regen.. :? )
Jetzt hab ich die Lauchmotte drin, trotz Mischkultur mit Möhren und hab sie mittlerweile auch in den Zwiebeln. Meine Hoffnung: durch die richtige Gründüngung und weiterhin mischen mit Karotten, aber auch mit Dill und Ringelblume, dreh ich der Lauchmotte eine Nase.
Die wunderschönen dicken Selleriekugeln vom Markt gibt's mit viel Gülle! Und so schmecken die dann oft auch. Keine Ahnung, ob daß das Nitrat in der Gülle bewirkt.
Ich probier jetzt einfach mal den wöchentlichen Guß mit Brennessel-Jauche.

Grüssle Uli
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margot
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Beitrag von margot » 08.06.2008, 21:57

ja, das mit der Brennessel-Jauche werde ich dieses Jahr auch mal beim Sellerie ausprobieren, beim Kohlgemüse hat es die letzten Jahre gut geklappt. Ich habe gerade neue Jauche (mit den Brennesseln meiner Nachbarin) angesetzt. Meine Tochter giesst auch ihre Kübelpflanzen mit Brennesseljauche und sie hatte letztes Jahr Superexemplare! Düngt ihr dann auch nach dem Mondkalender oder einfach so, z.B. montags jauche für alle? :lol:

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