Saatgutgewinnung unkonventionell

Gewinnung, Lagerung, Keimfahigkeit u.ä. von Saatgut,
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kalli
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Saatgutgewinnung unkonventionell

Beitrag von kalli » 22.02.2008, 20:18

Ich habe ja schon viel darüber gelesen, wie man Saatgut aus z.B. Tomaten behandeln soll. Das leuchtet mir ja auch alles ein. Aber was soll man machen, wenn man bei einer Reise in Südamerika in Montevideo auf dem Markt schönste reife und unbekannte Tomaten trifft ?
Meine Methode: Kaufen, essen, beurteilen und den Samen "herauspulen" auf Papier trocknen und mitnehmen.
Dann habe ich ohne weitere Behandlung aus den Samen Pflanzen gezogen ( ohne Keimverluste) und schön geerntet und eine lebendige Erinnerung an eine sehr schöne Reise vernascht. Nur mal als Anregung für den Urlaub 2008.
Ich habe immer noch Samen aus 2. Gewinnung und es gelingt nach wie vor so.
Dieses Jahr sind Samen von italienischen Märkten aus 2007 dran :D
Die dortige kleingärtnerische Anbaumethode habe ich allerdings nicht erforschen können, weil ich nicht nah genug heran gekommen bin. Zum ersten standen die Stützustangen schräg was ich noch verstehen kann, weil die Pflanzen ziemlich lang waren und die Früchte durch den Schräganbau ziemlich frei hingen.
Was ich mir nicht erklären konnte waren die Kunststoffflaschen auf den Stützstangen. Kennt das jemand und hat dafür eine Erklärung?

federmohn
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Beitrag von federmohn » 23.02.2008, 07:19

Hi,

ich kenn die Kunststofflaschen zwar nicht persönlich, könnte mir aber gut vorstellen, dass sie der Stütze der schweren Fruchtstände dienen werden. Damit die Triebe unter dem eigenen Gewicht nicht ab-/einreissen, wenn die freihängend Früchte reifen.
lg
federmohn

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