Tomatenernte 2009

Hier geht es um Anbaumethoden und Tipps bei Anbauproblemen
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margot
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Tomatenernte 2009

Beitrag von margot » 19.08.2009, 08:26

hallo in die Runde,
ich wollte euch (und speziell Kalli, falls er noch mitliest) mal die Tomate "Striped German" vorstellen.
Ich habe inzwischen mehrere Früchte davon geerntet, eine mit 600 g, und so lecker wie sie aussehen, schmecken sie auch!
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Wie siehts bei euch mit der Tomatenernte aus?

Grüße aus der sommerlichen Rhön

Mayabluemchen
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Re: Tomatenernte 2009

Beitrag von Mayabluemchen » 22.08.2009, 10:23

Hallo,
bei mir sind leider die meisten Pflanzen vor der richtigen Ernte an der Braunfäule verendet. Ich habe Tigerella,
Green lime,
weißer Pfirsich
und von Freunden eine Sorte
Flaschentomaten und Ochsenherz (so heißen die glaub ich) gepflanzt gehabt.
Die Tigerellas hatte ich vergangenes Jahr schon, sie sind sehr zu empfehlen, fruchtig mit reichem Ertrag.
Auch die Green Lime ist sehr lecker und sieht durch die Mischung aus Gelb (außen) und grün (innen) auch noch gut aus (habe leider kein Bild gemacht).
Die Sorte Weißer Pfirsich ist durch die Pfirsichhaut etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber auch sehr fruchtig.
Ich hoffe ihr hatte eine bessere Ernte.
Maya

margot
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Re: Tomatenernte 2009

Beitrag von margot » 22.08.2009, 21:34

hallo Mayabluemchen,
das ist ja schade mit der Braunfäule, aber so ist es in diesem Jahr vielen Tomatengärtnern ergangen. Ich hab die meisten Pflanzen im GW und vor einer Scheunenwand stehen, sie sind bis jetzt noch ohne Befall.
Ganz im Freiland habe ich verschiedene Wildtomaten (Sorten leider unbekannt - war eine geschenkte Mischung), lediglich eine Pflanze ist bis jetzt noch ohne Braunfäule - davon werd ich dann mal Samen abnehmen.
Die Ochsenherz-Tomate habe ich im GW und vor der Scheune, und sie ist das Beste, was ich je an Tomaten gegessen habe, kommt noch vor der Striped German :!:Leider ist sie nicht sehr ertragreich, aber der Anbau lohnt. Vielleicht findest du nächstes Jahr ein Plätzchen unter einem Dachvorsprung (im Kübel wächst sie auch) oder sonstwie bißchen geschützt - ich kann sie nur empfehlen.
Der Braunfäule widerstanden hat bis jetzt draußen die Klettertomate carnica - eine Flaschentomate, aber im Geschmack kann sie sich mit den anderen nicht messen.

Ich wünsch dir, dass du doch noch ein paar Tomaten ernten kannst, jetzt ist das Wetter ja besser
und der Befall erst mal gestoppt :!:

lg aus der sonnigen Rhön
margot

Martin
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Re: Tomatenernte 2009

Beitrag von Martin » 23.08.2009, 02:00

Hallo beisammen,

Die Tomaten unter dem vorstehenden Hausdach zeigen noch keine Braunfäule, aber die unterm Foliendach im Garten hatten letzte Woche einen richtigen Befallsschub. Binnen zweier Tage hatten sich längst vorhandene erste Symptome massiv ausgeweitet, so daß ich schweren Herzens die Notbremse gezogen habe und ein Kupfermittel eingesetzt habe. Im letzten Jahr war dies nicht nötig, aber diesmal stand ein Totalausfall in Aussicht (nur von einer Sorte hatte ich eine Frucht geerntet). Selbst die Sorten, die anfangs völlig symptomfrei waren, zeigten flächendeckenden Befall.
Besonders anfällig zeigte sich "Nebraska Wedding", die zudem schlecht ansetzte. Die kommt nicht wieder in den Garten. "Sagadka Priroda" (übrigens sehr ähnlich wie meine letztjährige "Hillbilly" und die "Striped German", die ich nur von Fotos kenne) wurde als letzte befallen. Ebenso "Wapsipinicon Peach", eine Tomate mit behaarten Früchten.
Aus dem Saatgut von "Wapsipinicon Peach" hatte ich auch drei Pflanzen, die von den Früchten her nicht dem Sortenbild entsprechen, die aber zudem in allen Pflanzenteilen panaschiert sind. Weiß-gelb-grüne Blätter, Stiele, sogar die unreifen Früchte sind mehrfarbig. Reif gehen sie ins rote, statt eher blassgelb. Das scheint mir eine Mutation zu sein, wie man es von manchen Zierpflanzen ja auch kennt. Hat von Euch jemand ne Ahnung, woran diese Panaschierung bei Tomaten liegen könnte und ob das bei generativer Vermehrung so bleibt? Optisch sehen die bunten Pflanzen ja schön aus, auch wenn sie empfindlicher und schwachwüchsiger, als die eigentlichen "Wapsipinicon Peach" sind. Ich werde auf jeden Fall erst mal Samen nehmen und schauen, was nächstes Jahr dabei rauskommt. Vegetativ vermehren, also Stecklinge machen und überwintern werde ich nicht. Dazu fehlt mir der Platz, aber wenn jemand sich die Mühe machen will, kann ich gerne mal Jungpflanzen aus Stecklingen produzieren.
Ansonsten ist dieses Jahr die Ernte später und geringer, als im letzten Jahr, bei fast gleichem Aussaattermin.

Liebe Grüße,

Martin

kalli
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Re: Tomatenernte 2009

Beitrag von kalli » 11.09.2009, 08:25

Hallo Margot,

freut mich, dass Dir die Striped German gefallen. Ich hatte in diesem Jahr auch wieder schöne Exemplare. Auch die anderen Sorten sind gut gekommen. Braunfäule hat mich wie seit vielen Jahren nicht belästigt. (Standort S/W unter Dachvorstand in Kübeln). Erstmals habe ich auch einige Pflanzen im Freiland angebaut und bisher keinen Befall gehabt (z.B. Rote Murmel ).
Von einem Freund habe ich 4 Sorten bekommen, die er als Baumtomaten bezeichnete. Bei 2,50m habe ich das Messer angesetzt :D
Eine war besonders schmackhaft - hellgelb, behaart, süßlicher, fruchtiger Geschmack. Aber geringer Ertrag.

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