Tomate Vesennij Mieurinskij Anzuchttemperatur

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Pflanzwütling
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Tomate Vesennij Mieurinskij Anzuchttemperatur

Beitrag von Pflanzwütling » 02.05.2008, 20:47

Hallo!
Ich habe heuer folgendes gemacht:
1 große beheizte Schale (Erdtemperatur: 30 Grad) und eine ganz normale unbeheizte Schale mit der Tomate Vesennij Mieurinskij angesäht.
Ergebnis: Die unbeheizte Schale hat eigentlich besser gekeimt als die beheizte. Die Samen von der unbeheizten Schale haben zwar deutlich länger zum Keimen gebraucht, aber man merkt jetzt, wo die Pflanzen alle bereits ca. 20 cm hoch sind, keinen Unterschied mehr.

Mein persönliches Fazit: Ich verkopfe mich nicht mehr. Alles wächst schön. Oder eher: Alles wuchert mit Dreschflegel saatgut!!!! :lol: :lol:

Grüsse, Pflanzwütling

mieze
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Beitrag von mieze » 03.05.2008, 08:23

seh ich langsam auch so!
Wenn ich so mir die Pflanzenriesen bei OBI & Co anschaue, bereits seit Mitte April Riesengurkenpflanzen, dann frag ich mich, ob solch hochgeheizten Gewächse im Freiland überhaupt eine echte Überlebenschance haben.
Die Pflanzen brauchen ja wohl ein bischen mehr als Wärme, Wasser und UV-Lampen, um wirklich resistent gegen alle auf sie lauernden Umwelteinflüsse zu werden. Mich wundert nicht, wenn Pflanzen, die eigentlich in unseren Breiten nicht wachsen würden, vorgezogen und erst bei passenden Bedingungen dem Garten übergeben, bei uns kränkeln.
Die besten Wildtomaten "Golden Current" waren bei mir die, die sich selbst ausgesäht hatten und als Samen den Winter in der Erde verbracht hatten. Kamen spät, wurden aber nicht krank, als alle anderen mit Verpilzungen begannen.
Ich denke, Pflanzen, denen unser Kulturjahr eigentlich zu kurz ist und deshalb im Warmen vorgezogen werden müssen, haben hier nichts verloren.
Ich meine jetzt nicht die Voranzucht im geschützten Bereich, sondern die im geheizten Haus unter künstlichen Bedingungen.
Ich mach grad bei mir im kalten Gewächshaus den dritten Versuch in Folge mit Melone. Bisher war das Kulturjahr immer zu kurz, um Früchte zu ernten.
Wird es bei diesem auch wieder so, werde ich die Finger von lassen.

Grüssle Uli
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forumadmin
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Beitrag von forumadmin » 03.05.2008, 15:37

Hallo Mieze - welche Melonensorten hatest du denn? Melone ist wirklich grenzwertig - jedenfalls wenn man nicht im Weinbauklima lebt. Die Netzmelone Blenheim-Orange (dieses Jahr keider nicht im Angebot) und die Taschenmelone schaffen es in einem "normalen Jahr" - d.h. wenn der Juni nicht zu kalt und Juli und August wirklicher Sommer ist, auch im Freiland, Früchte zur Reife zu bringen. 2003 war sogar eine reiche Ernte im Freiland möglich. 07 war unmöglich, selbst auf schwarzer Matte wurde es nichts - lediglich unter einem Folientunel wurden es ein paar Reife, die aber wenig Geschmack hatten.
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mieze
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Beitrag von mieze » 03.05.2008, 19:22

weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.
Hab aber diesmal Melone Ananas.
Da ich trotz des guten Klimas bei uns (wir leben am Rande des Steigerwaldes und somit am Randes des fränkischen Weinbaugebietes) Melone nur im Gewächshaus anbaue, hatte ich schon den leisen Verdacht, daß es vielleicht auch am Licht liegt. Diese Doppelstegplatten nehmen schon einen hübschen Teil davon weg. Warm genug war es ja. Aber die ersten Blüten letztes Jahr kamen im Oktober. War natürlich absolut zu spät. War aber auch letztes Jahr, trotzdem es wärmer war als das davor, ein sehr bedecktes trübes Jahr bei uns. Deshalb nahm ich an, daß einfach Licht fehlte.

Grüssle Uli
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Roroge
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Beitrag von Roroge » 03.05.2008, 19:33

Mit Zuckermelonen bin ich die letzten zwei Jahre auch voll reingestiegen.
Dieses Jahr probiere ich Melonenkürbisse, bzw. Zuckerkürbisse. Auf dem Fensterbrett überwuchern einige sgar schon die Kürbisse, obwohl gleichzeitig ausgesät.
das sind recht raritäre Sorten aus Frankreich, aber auch Bio- Anbau.
Ich bins ja mal gespannt.
Solche Schätze sucht man bei Dehner und Co vergebens.

forumadmin
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Beitrag von forumadmin » 03.05.2008, 22:23

Hallo Mieze - die Ananas Melone ist eine Cantaloup und braucht etwas mehr Wärme als eine Netzmelone - hoffen wir dass es einen warmen Sommer gibtz

Roroge - Zuckerkürbis kenne ich noch nicht - schreibe mal wenn du den ersten erntest und probierst
LGLudwig

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Beitrag von Roroge » 05.05.2008, 12:03

Mach ich doch!
Hier, für wen, wer will, vorab zum gucken die Sorten:
-Courge sucrine du Berry (Zuckerkürbis)
-Courge Melonette "Jaspee de Vendee" (Melonenkürbis)
-Courge Petite Sucree

Der Melonenkürbis ist sehr wüchsig, gefolgt von dem Berryzuckerkürbis, der kleine Süsse dümpelt n bischen, ist aber akzeptabel.

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