Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

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Martin
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Re: Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

Beitrag von Martin » 18.08.2011, 20:11

Hallo beisammen,

Bei mir wars dieses Jahr der totale Reinfall. Alle 20 Mutterzwiebeln haben das Zeitliche gesegnet, z.T. vor der Blüte, z.T. während der Blüte. Von den ausgesäten und später ausgepflanzten haben schätzungsweise maximal 20 % überlebt. Ob ich davon noch taugliche Mutterzwiebeln fürs nächste Jahr ernten kann ist eher fraglich. Falls nicht, kann ich nur hoffen, daß der Rest des Saatguts aus der Ernte 2009 auch im Jahr 2012 noch keimt.

Gefrustete Grüße,

Martin

Harald Zimmermann
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Re: Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

Beitrag von Harald Zimmermann » 18.08.2011, 20:54

Hallo Martin,

man sagt bei den Allium Gewächsen halten die Samen nicht sehr lange. Aber ich habe dieses Jahr Samen (Lauch) ausgesät, die mindestens 3 Jahre alt waren und sie sind alle gekommen.
Das lässt doch hoffen.
Ich konnte dieses Jahr Deine Chinakohlsamen nicht ausbringen, da ich einen Schalganfall hatte und somit eine ganze Zeit lang außer Gefecht war. Vielleicht klappt's nächstes Jahr. Was ist bei Dir rausgekommen? Aber vielleicht gehört das in einen anderen Thread bzw. in ein anderes Thema.

Liebe Grüße
Harald
Harald Zimmermann
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parade
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Re: Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

Beitrag von parade » 19.08.2011, 07:50

Hallo Martin,

ich stelle Dir gerne eine Anzahl Mutterzwiebeln zur Verfügung: Immerhin hast Du mir aus Deinem mageren Bestand 5 Stück plus Saatgut zur Verfügung gestellt, aus denen nun meine Mutterzwiebeln entstanden sind. Also gehören Dir selbstverständlich einige schöne Exemplare.

Gib nur Bescheid, wann Du sie haben möchtest.

gruss parade

Martin
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Re: Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

Beitrag von Martin » 28.11.2019, 18:40

Ich hole jetzt mal so nach acht Jahren diesen Strang wieder nach oben.
Ich habe der Söflinger Zwiebel einige Jahre nachgetrauert. Es gibt diese einzige Gärtnerei, die die Sorte anbaut immer noch. Ich habe letzten Winter einen Ausflug nach Ulm gemacht und auf dem Wochenmarkt tatsächlich die Söflinger Zwiebel gefunden, angebaut von der Gärtnerei Stollmaier aus Ulm-Söflingen. Ich hab ein paar Kilo Zwiebeln gekauft, 20 Stück, die mir als ideal erschienen aussortiert und im Frühjahr gepflanzt und den Rest verspeist. Ich habe Samen geerntet, den ich nächstes Jahr aussäen will, in der Hoffnung, diesmal mehr Erfolg zu haben.
Und ich werde auch diesen Winter nach Ulm fahren, um auf dem Wochenmarkt einzukaufen. Damit ich auch nächstes Jahr Samen von der Söflinger Zwiebel gewinnen kann, parallel zum Anbau aus Samen.
Ich bin hartnäckig, ich will diese Sorte für mich erhalten!
Und: Seit zwei Jahren kommen mir allfrühjahrlich nur noch rote Zwiebeln in den Garten, bisher als Steckzwiebeln, aber wenn der Anbau aus Samen auch klappt, werde ich das durchziehen. Im Laden kosten rote Zwiebeln ein mehrfaches der gelben, die man discountermäßig nachgeschmissen bekommt. Ich will nächstes Jahr ein paar rote Sorten säen, um sie zu probieren, auch ob ich sie so groß kriege wie Zwiebeln aus Steckzwiebeln. Langfristig selber vermehren will ich die Söflinger.

virs
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Re: Zwiebeln zum Säen - Fragen dazu!

Beitrag von virs » 29.11.2019, 06:20

Also ich hab jetzt schon zum zweiten mal die Rote ausTropea aus saatgut angebaut, die schmecken klasse roh. Ist lekder
Keine lagerzwiebel. Ich säe sid anf märz in multitopfplatte und wenn sie gekeimt sind
Kommen sie an die frische luft und nur bei nachtfrost rein. Dann pflanz ich die abgehärteten büschel aus und kann
Im september die reifen zwiebel ernten. Werd siesber nächstes jahr soweit vereinzeln, dass nicht mehr als drei nebeneinander.
Das ganze allerdings unter netz wg. Zwiebelminierfliege (motte?) (korkenzieherblätter).
Anmerken möcht ich noch,dass ich in südbaden wohne, ob die kultur in rauerem klima klappt kann ich
nicht sagen.

Grüße, Virs

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